Seen in Österreich

Der Traunsee ist mit 191 Metern der tiefste See Österreichs, der Attersee mit 46 Quadratkilometern der größte, der ganz im Land liegt. Am wärmsten badet man in Kärnten: Der Weißensee erreicht an der Oberfläche bis zu 26 Grad, obwohl er auf 929 Metern Seehöhe liegt.

Zehn Seen im Vergleich: Fläche und Tiefe

SeeBundeslandFläche in km²Größte Tiefe in m
AtterseeOberösterreich46,2169
TraunseeOberösterreich24,4191
MondseeOberösterreich13,868
WolfgangseeSalzburg, Oberösterreich13,0114
AchenseeTirol6,8133
WeißenseeKärnten6,599
GrundlseeSteiermark4,265
IrrseeOberösterreich3,632
Faaker SeeKärnten2,229,5
HinterseeSalzburg0,721,4

Quellen: Land Oberösterreich, Kärntner Institut für Seenforschung, Badegewässerprofil Hintersee, Wasserland Steiermark, Österreichische Bundesforste (Achensee), Gemeinde Grundlsee (Tiefe Grundlsee).

Wo das Wasser im Sommer am wärmsten wird

Die Kärntner Seen liegen vorn. Der Faaker See erreicht im Sommer zeitweise mehr als 24 Grad, der Weißensee bis zu 26 Grad. Kühler bleibt es in den Bergen: Der Achensee kommt an manchen Sommertagen auf bis zu 22 Grad, im Dezember hat er rund 3 Grad. Den Grundlsee im Ausseerland hat man von Mitte Juli bis Ende August um die 22 Grad.

Wie schnell sich ein See erneuert, hängt an seinen Zuflüssen. Im Attersee dauert es gut sieben Jahre, bis das Wasser einmal vollständig ausgetauscht ist. Der Traunsee, durch den die Traun fließt, schafft das in gut einem Jahr.