Reiseziele für Singles: Was Studien 2026 zeigen

Wer alleine verreist, gewinnt vor allem eines: völlige Freiheit bei der Wahl von Reisetempo, Zielen und Unterkunft, ohne Rücksicht auf die Wünsche eines Partners nehmen zu müssen. Zwei aktuelle Untersuchungen zeigen, wohin es Alleinreisende 2026 tatsächlich zieht und wo sie sich am sichersten fühlen.

TUI Solo Female Travel Index: Finnland vorn, Österreich auf Platz drei

Der TUI Solo Female Travel Index 2026 bewertet mehr als 150 Länder anhand von neun Kategorien, darunter objektive Sicherheit und Ärztedichte (doppelt gewichtet), Gleichberechtigung und ÖPNV-Qualität (1,5-fach gewichtet) sowie Englischkenntnisse, gefühlte Sicherheit bei Nacht, Kosten und Zugang zu Medikamenten. Finnland belegt Platz eins, gefolgt von Schweden, dahinter teilen sich Österreich, Belgien und Dänemark Platz drei. Bei der reinen Infrastruktur für Reisende liegt ebenfalls Finnland vorn, vor Polen und den Niederlanden. Für medizinische Versorgung schneiden Griechenland und Belgien am besten ab. Laut der Befragung von 2.000 deutschen Frauen für die Studie haben bereits 40 Prozent Erfahrung mit Solo-Reisen gesammelt, knapp 30 Prozent würden jederzeit wieder allein verreisen.

Wohin es Alleinreisende tatsächlich zieht

Eine Auswertung der Buchungsplattform GuruWalk, zitiert von Time Out, zeigt anhand der Buchungen der vergangenen zwölf Monate, in welchen der 150 meistgebuchten Städte der Anteil an Alleinreisenden am höchsten ist. Toronto führt mit 50,5 Prozent Solo-Buchungsanteil, dicht gefolgt von Santa Ana in El Salvador mit 50 sowie São Paulo mit 49,5 Prozent. Unter den Top 10 finden sich außerdem Taipeh, Kuala Lumpur, La Paz, Hongkong, Skopje, Singapur und Belgrad. Toronto punktet dabei mit kultureller Vielfalt und leicht zu Fuß erreichbaren Attraktionen wie dem UNESCO-nahen Distillery District und der Art Gallery of Ontario, die sich unabhängig und ohne Reiseplanung für zwei erkunden lassen.