94 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher planen für den Sommer 2026 eine Reise, 69 Prozent davon mit dem eigenen Auto. Das zeigt das ÖAMTC-Reisemonitoring, eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen Ende März 2026. Für Familien mit Kindern entscheidet dabei weniger die Fahrtzeit selbst über den Erholungswert als die Vorbereitung auf die Fahrt.
Wohin es 2026 geht
70 Prozent der Befragten wollen laut ÖAMTC-Reisemonitoring ins Ausland reisen, Italien bleibt mit 19 Prozent das beliebteste Ziel vor Kroatien mit 16 sowie Griechenland und Spanien mit je 9 Prozent. Der Strandurlaub führt mit 59 Prozent weiterhin vor Städtetrips mit 31 und Seeurlauben mit 25 Prozent. Das durchschnittliche Reisebudget liegt 2026 bei 1.189 Euro pro Person, rund 44 Euro weniger als 2025, 83 Prozent achten deshalb bewusst auf günstigere Unterkünfte oder Reisen in der Nebensaison.
Gegen Reiseübelkeit vorsorgen
Nicht alle Kinder vertragen die Kurven und das Bremsen im Auto gleich gut. Akupressur-Bänder oder Reisekaugummi können helfen, ebenso leichte Kost wie Brezeln, Salzstangen oder Maiswaffeln, die den Magen beruhigen. Eine kleine Reiseapotheke mit Mitteln gegen Fieber und Schmerzen sowie Tropfen für Nase, Augen und Ohren gehört bei einer Autoreise mit Kindern in jedes Gepäck, ebenso Ersatzkleidung, denn im Fahrtwind, auf der Fähre oder durch die Klimaanlage im Hotel erkälten sich Kinder schneller als zu Hause.
Unterwegs für Abwechslung sorgen
Spiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst" oder gemeinsames Singen verkürzen die Fahrtzeit, ebenso Hörbücher oder Hörspiele für längere Etappen. Viele Autobahnraststätten bieten Spielplätze und Wickelräume für Pausen mit Bewegung. Bei Kleckereien und Schokoladefingern helfen Reinigungstücher für unterwegs schneller als jedes Taschentuch. Für Regentage am Zielort lohnt sich ein kleines Alternativprogramm im Gepäck: Kartenspiele, ein Buch oder Bastelmaterial überbrücken die Zeit, bis das Wetter wieder mitspielt.
Entspannt ankommen
Bei langen Strecken mit Kindern verlegt sich ein Großteil der Fahrt in die Abend- und Nachtstunden oft von selbst, da die Kinder dann eher durchschlafen und ausgeruht ankommen. Wer die Fahrtzeit realistisch plant und Pufferzeiten für Staus und Pausen einrechnet, reduziert die häufigste Stressquelle auf Autoreisen: den Zeitdruck.