Das Konzept Cluburlaub ist über 75 Jahre alt: Am 27. April 1950 gründete der belgische Widerstandskämpfer Gérard Blitz in Frankreich den Club Méditerranée, sein erstes Feriendorf bestand aus ausrangierten Armeezelten am Strand von Alcúdia auf Mallorca. Heute sind Clubanlagen vor allem wegen ihrer strukturierten Kinderbetreuung bei Familien beliebt.
Vom Zeltlager zum All-inclusive-Konzept
Blitz wollte mit seiner Idee von zwei sorglosen All-inclusive-Wochen voller Aktivitäten, gemeinsamer Mahlzeiten und Gemeinschaft den vom Zweiten Weltkrieg gezeichneten Menschen wieder Lebensfreude schenken. In Deutschland und Österreich prägte drei Jahrzehnte später der Robinson Club den Markt: 1970 entwickelten TUI und die Steigenberger-Gruppe gemeinsam ein Rettungskonzept für ein schlecht ausgelastetes Hotel auf Fuerteventura, daraus entstand der erste Robinson Club, der am 1. Jänner 1971 in Jandía Playa eröffnete. Seit 1989 gehört Robinson zu 100 Prozent der TUI Group.
Kinderbetreuung nach Altersgruppen
Beim Robinson Club ist die Betreuung heute klar nach Alter gestaffelt: Für Kinder ab 2 Jahren gibt es stundenweise Betreuung, 3- bis 4-Jährige (Minis) und 5- bis 6-Jährige (Maxis) verbringen ihre Zeit im Roby Club, 7- bis 12-Jährige im Programm R.O.B.Y. mit Sport- und Kreativangeboten, Teenager während der Hauptferienzeiten in eigenen, altersgetrennten Gruppen mit eigenen Betreuern. So können Eltern Sport, Wellness oder den Strand genießen, während der Nachwuchs sein eigenes Programm hat.
Praktische Vorteile für Familien
All-inclusive-Verpflegung bedeutet, dass Kinder sich selbstständig Getränke oder Snacks holen können, ohne dass ständig Geld mitgeführt werden muss. Clubanlagen gibt es mittlerweile nicht nur am Meer, sondern auch in den Bergen und zu jeder Jahreszeit, viele bieten größere Zimmerkategorien oder Appartements an, in denen auch Großeltern mitreisen können.