Römerhof Leibnitz: Hotel, Wirtshaus und Flavia Solva

Mitten in Leibnitz, dem Tor zur Südsteiermark, liegt das familiengeführte Hotel & Wirtshaus Römerhof. Inhaber Niklas Stopper führt den Betrieb mit 22 Zimmern und einer Küche, die steirische Klassiker mit saisonalen Spezialitäten verbindet, nur wenige Fahrminuten von der Südsteirischen Weinstraße entfernt.

Zimmer

Die 22 Zimmer reichen vom Einzelzimmer über Doppelzimmer bis zum Familien-Appartement und einer Juniorsuite, mit Raucher- und Nichtraucherzimmern. Laut Hotel Römerhof liegen die Preise für Geschäftsreisende bei 75 Euro pro Nacht im kleinen Zimmer, mit Halbpension bei 90 Euro, ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung kostet 92 Euro.

Küche und Wirtshaus

Das Wirtshaus serviert steirische Küche mit regionalen Produkten, dazu zählen saisonale Kürbis- und Pilzgerichte sowie klassische Wirtshausgerichte, begleitet von regionalen Weinen aus der Südsteiermark. Der Betrieb trägt das AMA-Gastrosiegel, das die Herkunft der verwendeten Zutaten garantiert.

Räumlichkeiten für Veranstaltungen

Laut Steiermark Tourismus bietet der Römerhof 180 Sitzplätze im Innenbereich und 100 im Gastgarten und ist ein etablierter Ort für Hochzeiten, Firmenfeiern und Seminare, ergänzt durch einen Catering-Service für externe Veranstaltungen.

Lage und Flavia Solva

Leibnitz liegt auf 273 Metern Seehöhe an der Marburgerstraße im Zentrum der Stadt, mit direkter Nähe zur Südsteirischen Weinstraße mit ihren Weingütern in Gamlitz, Ratsch und Leutschach. Der Name Römerhof verweist auf die römische Geschichte der Region: Im benachbarten Wagna liegt mit Flavia Solva die einzige Römerstadt der Steiermark und die bedeutendste Fundstätte aus der Römerzeit im Bundesland. Kaiser Vespasian verlieh der Siedlung um 70 nach Christus das Stadtrecht, seit 1877 gräbt das Universalmuseum Joanneum hier, unter anderem wurde ein rund 40 Quadratmeter großes Mosaik freigelegt. Ein Museumsbau auf sechs Stützen überspannt heute die freigelegten Ruinen und zeigt Funde aus mehr als 140 Jahren Ausgrabungsgeschichte.

Auf einem Hügel über der Stadt liegt Schloss Seggau, dessen Wurzeln laut Steiermark Tourismus bis in die Kelten- und Römerzeit zurückreichen, belegt durch ein eigenes Lapidarium. Ab dem 12. Jahrhundert von den Salzburger Erzbischöfen erbaut, war es bis 1786 Bischofssitz der Steiermark. Zum Schloss gehört ein barocker Weinkeller, einer der ältesten und größten des Landes, der zu den Öffnungszeiten frei zugänglich ist.